Basketball Berlin

ALBA BERLIN – Ein Basketballverein, der Perspektiven schafft

ALBA BERLIN ist ein Basketballverein aus Berlin. Von Fans wird er auch die „Albatrosse“ genannt. Der Verein wurde im Jahr 1991 gegründet. Der Basketballverein spielt seit seiner Gründung in der deutschen Basketball-Bundesliga. Außerdem nimmt ALBA BERLIN regelmäßig an europäischen Ligawettbewerben wie der EuroLeague teil. Der Club verzeichnet hohe Mitgliederzahlen. Kein anderer deutscher Basketballverein zählt so viele Mitglieder wie ALBA BERLIN. Außerdem ist die Mannschaft im Spielbetrieb sehr erfolgreich. Sie gewannen bereits mehrere Deutsche Meisterschaften und konnten einige Pokalsiege erringen. Zuletzt waren sie 2021 Deutscher Meister. Durch seine vielen Errungenschaften in europäischen Wettbewerben ist der Club auf internationaler Ebene sehr erfolgreich. Die Heimspiele finden in der Mercedes-Benz Arena statt.

Die Gründung der Mannschaft

Im Jahr 1989 wurde BG Charlottenburg gegründet. Die Basketballgemeinschaft gilt als Ursprung von ALBA BERLIN. BG Charlottenburg hatte finanzielle Probleme. Der Manager Marco Baldi fand keine Geldgeber. Auch die Trainerstelle war lange unbesetzt. 1991 konnte das Entsorgungsunternehmen Alba AG als Sponsor gewonnen werden. Dadurch wurde BG Charlottenburg zu ALBA BERLIN. Im gleichen Jahr folgte die Aufnahme in den Berliner Basketball-Verband. Das Erkennungszeichen der Mannschaft ist der Albatros.

Dieter Hauerts Ernennung zum ersten Präsidenten erfolgte 1991. Unter der Leitung vom Trainer Faruk Kulenović gelang es dem Verein, deutscher Vizemeister zu werden. Im Jahr 1993 übernahm Svetislav Pešić die Trainerposition. Die Mannschaft erlebte so viele Erfolge wie kein anderer Basketballverein vor ihnen. Mit dem Gewinn des Korać-Cups im Jahr 1995 feierte der Club seinen ersten internationalen Titelgewinn. 1997 konnten sie zum ersten Mal die Deutsche-Basketball-Meisterschaft für sich entscheiden. Pešić war sieben Jahre lang der Trainer von ALBA BERLIN. Insgesamt gewann die Mannschaft mit ihm vier Deutsche Meisterschaften und er führte sie zu einem Pokalsieg.

Titel und Niederlagen der Mannschaft

2000 wurde Emir Mutapčić der Trainer des Clubs. Zwar konnte er viele nationale Erfolge erzielen, aber auf internationaler Ebene gab es keine Errungenschaften. Um das zu ändern, erfolgte zu jeder neuen Saison eine Umstellung der Mannschaft. In den Jahren 2004 und 2005 schied ALBA BERLIN bereits in der Play-off-Halbfinalserie als Hauptrundenerster aus. Aufgrund dieses Misserfolgs wurde die Position des Teammanagers geschaffen. Henning Harnisch übernahm das Amt.

In der Saison 2005/2006 erhielt die Mannschaft einen neuen Trainer. Henrik Rödl führte den Club zu einem erneuten Pokalsieg. Der Erfolg hielt nicht lange. Bereits in der Spielzeit 2006/2007 flog ALBA BERLIN im Playoff-Viertelfinale gegen die Artland Dragons raus. Rödl wurde als Trainer entlassen und Luka Pavićević eingestellt. Unter ihm gab es viele Veränderungen in der Mannschafft. Er verpflichtete diverse neue Spieler, darunter auch Julius Jenkins. Der amerikanische Basketballspieler war 2008 Spieler des Jahres der Basketball-Bundesliga. Mit ihm und den Veränderungen in der Aufstellung gewann ALBA BERLIN 2008 die Meisterschaft.

Der Umzug in die Mercedes-Benz Arena

2008 zog die Mannschaft in die Mercedes-Benz Arena um. Der Club konnte einen Zuschauerschnitt von über 7000 Menschen pro Spiel erreichen. Das war in der Vergangenheit der Deutschen Basketball-Bundesliga bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht vorgekommen. Aufsichtsratsvorsitzender Axel Schweitzer und Geschäftsführer Marco Baldi entschlossen sich dazu, die Mannschaft dauerhaft im internationalen Wettbewerb zu etablieren und sie angemessen zu präsentieren. Die Eigentümer der Arena und der Club einigten sich auf eine Vertragslaufzeit von 15 Jahren.

2008/2009 nahm der Verein wieder an der Euroleague teil. Sie schafften es in die TOP 16. Sie gewannen zwar nicht, aber ihre Heimspiele verzeichneten durchschnittlich die höchste Besucherzahl. In der Saison 2009/2010 musste die Mannschaft auf nationaler Ebene viele Niederlagen einstecken. Im europäischen Wettbewerb lief es für sie besser. Beim Europapokal belegten sie den zweiten Platz. 2013 gelang es ALBA BERLIN, den BBL-Pokal zu gewinnen. Dies war der erste Titel seit vier Jahren.

2016 wurde Himar Ojeda der Sportdirektor der Mannschaft. Als neuen Trainer ernannte der Verein García Reneses, welcher bereits zahlreiche Teams erfolgreich trainierte. Im Jahr 2020 konnte der Spanier mit dem Club seinen ersten Titel gewinnen. ALBA BERLIN entschied das Saisonschlussturnier für sich und sicherte sich so den Meistertitel. Der Erfolg wiederholte sich in der Spielzeit 2020/21.

Die Jugendarbeit des Vereins

Für ALBA BERLIN ist Sport ein wichtiger Bestandteil von Bildung. Sie wollen, dass jedes Kind die Möglichkeit hat, sich ausreichend zu bewegen und auszuleben. Deswegen setzt sich der Verein das Ziel, jedem Kind ein Sportangebot zu ermöglichen. Das sportliche Talent steht nicht im Vordergrund, sondern die Freude an der Bewegung. Freizeitaktivitäten haben einen Einfluss darauf, ob jemand an gesellschaftlichen Erfahrungen teilnehmen kann. Außerdem geben sie die Möglichkeit, sich selbst zu entfalten. ALBA BERLIN arbeitet mit Politikern, Bildungseinrichtungen, Wohnbaugesellschaften und anderen Institutionen zusammen, um Berliner Stadtteile aufzuwerten. Die Kinder aus benachteiligten Gegenden sollen so in Kontakt mit dem Sport kommen und die gleichen Chancen wie andere haben. Der Verein sieht darin seine gesellschaftliche Verantwortung.

Oft sind Kinder ganztägig in der Schule. Um sie trotzdem zu erreichen, entwickelt ALBA BERLIN ein Sportangebot für Kindertagesstätten, Grund- sowie Oberschulen. Mit seiner Arbeit macht der Verein Sport zu einem alltäglichen Bestandteil für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Dem Club ist es wichtig, dass jeder einen Zugang zum Basketball hat. Nicht nur Spieler, die das Potenzial zum Profi haben, sind willkommen. Natürlich ist eines der Hauptziele, zukünftige Nationalspieler auszubilden. Aber auch Freizeitsportler können am Vereinsleben teilnehmen und werden nicht davon ausgeschlossen. So möchte der Club sicherstellen, dass jeder am gesellschaftlichen Leben teilnehmen kann.

Die Vereinsphilosophie

Mit seiner Arbeit möchte der Basketballverein erreichen, dass der Sport zu einer Konstante im Leben wird. Dafür entwickelt ALBA BERLIN regelmäßig neue Projekte für Kinder, um sie für den Sport zu begeistern. Durch seinen Ansatz werden mehr Mädchen und Jungen entdeckt, die ein Talent für Basketball haben. Im Verein erhalten alle die gleiche Wertschätzung, unabhängig davon, ob sie Profis, Jugendliche oder Kinder sind. Auf diese Weise kann jeder seine Leidenschaft ausleben.

Für die Realisierung der angestrebten Versionen sind die Beschäftigten des Vereins essenziell. Sie organisieren die Projekte und setzen die Ideen um. Der Verein ist sich seiner gesellschaftlichen Bedeutung bewusst. Er vernetzt sich mit diversen Institutionen. Dadurch sollen die Stadtteilentwicklungen gefördert werden. Außerdem hat ALBA BERLIN an der University of Europe for Applied Sciences einen eigenen Studiengang geschaffen. Dieser sichert die benötigten Nachwuchskräfte, die in der Zukunft bei der Verbreitung des entwickelten Sportmodells mithelfen.

Der Verein setzt sich für Weltoffenheit und Toleranz ein. Die Spieler reisen regelmäßig im In- und Ausland. Dadurch kommen sie in Kontakt mit anderen Kulturen und können neue Kontakte knüpfen. Mit seinem Einsatz möchte der Verein, dass die Mitglieder neue Perspektiven entwickeln und das Verständnis für andere Menschen verstärkt wird.

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